Besonders in den Straßen, Gassen und Plätzen rund um den Ammerkanal und auf den vielen Märkten wird man ein besonderes Vergnügen dabei empfinden. In manchen Straßen häufen sich die Angebote, damit man besser vergleichen kann. Parken sollte man nur in den Parkhäusern, die es an fast allen Eingangsbereichen zur Altstadt gibt (Kartoplan für die Zufahrt und Altstadt). Harry Rey's Kartoplan, aktuell, preiswert und überall erhältlich, ist ein Muss, wenn man sich in der komplizierten Tübinger Altstadt zurechtfinden will. Inzwischen gibt es auch mehr öffentliche Toiletten, weil viele Gastronomen lobenswerterweise ihre "Nette Toiletten" auch für Nichtgäste öffnen. Zusätzliche Informationen findet man im Einkaufs- und Gastronomieführer im Internet.
Tübingen ist eine Bücherstadt. Die BuchkäuferInnen sorgen mit ihrer unausgesprochenen Devise "Bei Amazon schauen, beim Händler in Tübingen kaufen" dafür, dass eine reiche Vielfalt an Buchhandlungen weiterhin überleben kann. Es gibt viele Antiquariate zum Stöbern in alten Büchern. Viele Besucher kommen nach Tübingen, um in kleinen, einzigartigen Läden zu stöbern. Sie findet man in fast allen Straßen der Altstadt, auch in der neu gestalteten Mühlstraße (z.B. Jimmy's Musikladen und OLIVLE).
Entlang des Ammerkanals zwischen Haagtor und Nonnenhaus hat sich eine vielfältige Kunsthandwerk- und Schmuckszene etabliert. Da macht schon das Windowshopping großen Spaß, aber man kann ja auch überall mal hineingehen. Ich füge hier nur eine kleine Auswahl an, die mich persönlich besonders anspricht. Erlesenen Bernsteinschmuck findet man bei UD DESIGN, der Bernstein Werkstatt von Ute Dambrowski in der Kornhausstraße 3. Klassische Schmuck Unikate und Bernstein Design für Individualisten.
Gleich zweimal findet man die Gold- und Silberschmiede Spölgen. Einmal in idyllischer Lage, ganz versteckt beim Nonnenhaus 5 und dann gut erreichbar in der Froschgasse 17.
Nicht weit davon, im Safran Feinkost (von Shirin und Gerhard Krauss) in der Metzgergasse 13 findet man im safrangelben Ambiente orientalische Lebensmittel, mit einer Riesenauswahl an Reis, Gewürzen und Tee und den besten Pralinen der Welt . Schmuck, Juwelen und klassische Uhren führt die Schott Gmbh. Vor deren Fenstern haben schon viele Menschen den Traum von Luxus geträumt! Lange Gasse 36.
Einige Schritte bergauf sieht man in Holdermann's Uhrenkabinett ausgefallenere Modelle, z.B. auch die einzigartige Hölderlin Uhr. Der Uhrmachermeister Holdermann repariert auch die ältesten und ungewöhnlichsten Uhren. Lange Gasse 12.
Endlich gibt es auch in Tübingens Altstadt die von amerikanischen und japanischen Touristen immer wieder gewünschten Nussknacker (german nutcracker). Und zwar im Erzgebirgsstübel (von Ellen Pfüller) am Holzmarkt, das auch ein Sortiment von Thüringer mundgeblasenem Glas (Glastiere und Gefäße) führt. Spezialität sind die Ausgaben des Tübinger Rathauses und des Hölderlinturms als Lichterhaus.
Bei Dinkel in der Collegiumsgasse 10 findet man im ersten Stock die Hummelfiguren (hummels by M.J.Hummel from Goebel, upstairs), ebenfalls ein Standardsouvenir (sie gibt es auch bei Planen und Wohnen in der Hafengasse 11 und in der WMF-Filiale Kirchgasse 19). Und wer bei Tassen hier nicht fündig wird, hat wieder ein Haus weiter bei Mokka eine Riesenauswahl an Tassen (mugs).
Hinrichs Teehus (genauer Linda Reese's Teehaus) macht Teekauf zum Erlebnis. Hat auch Honig. Froschgasse 5, gegenüber der Johanneskirche.
Bequem zum Lebensmitteleinkauf für Autofahrer in der Nordstadt (WHO, Wanne) ist die Tübinger Markthalle. Und ganz in der Nähe sind die Produkte der Landwirtschaften von Bechtle, Höhn und Wizemann in Waldhausen (Milch, Eier, Obst, Gemüse) erhältlich, die sehr geschätzt werden. Ebenfalls bequem für Autofahrer ist der Laden von Blumen Bisinger in der Herrenbergerstr. 20. In dem großen Verkaufsraum wird man bestens beraten und über ALLFLORA ist Monika Bisinger auch weltweit erreichbar. Selbst am Marktplatz selbst geschehen Veränderungen. Neben alteingesessenen Läden wie dem Haushaltswaren - Fachgeschäft Marquart am Markt findet sich jetzt dort auch die Silberburg. Die Silberburg wurde wiederbelebt und sie bietet dort Tübinger und regionale Artikel, Souvenirs und ein Stehcafe, mit wunderschöner Aussicht über den Tübinger Marktplatz. Immer umlagert ist der Gratis-Internet- Surfplatz.
Viele Galerien laden zum Kauf oder zum Besichtigen von Kunst ein. Wegen der manchmal etwas exotischen Öffnungszeiten sollte man sich schon vorab im Internet informieren. Mach doch einmal wieder einmal einen Bummel durch die Pfleghofstraße. Neben dem etablierten Hutgeschäft Klett (mit einer Riesenauswahl, auch an Baskenmützen) gibt es hier neue Läden, z.B. Fin Kid für Kinderkleidung. Zur Zeit wird diese Straße komplett umgestaltet. Eine pittoreske Einkaufsstrasse ist die Neckargasse, dort gibt es auch einen Tchibo und zwei Telekom-Läden, oft Strassenmusik und viele Fotomotive, z.B. das Haus Nr.2 aus dem Jahr 1584.
Da ich immer wieder nach weiteren Filialisten gefragt werde: ALDI Filialen sind in der Weststadt (Rosentalstraße 2) und in Derendingen (Wohlboldstraße 3). Eine Penny Filiale ist in der Hartmeyerstraße 11 auf der Wanne, LIDL in der Schweickhardtstr. 11. Es gibt mehrere Schlecker Filialen, eine Drogerie Müller Filiale in der Friedrichstraße 7 beim Zinserdreieck und zwei dm drogerie märkte. Es gibt m.W. keine Norma Filiale im Stadtgebiet Tübingens, die nächsten C&A Filialen sind in Böblingen (Einkaufszentrum) und in Reutlingen (Gartenstr. 27).
Auch in Tübingen selbst wird Fabrikverkauf
angeboten. Wer dazu ins Gewerbegebiet zwischen Bismarckstraße und Schaffhausenstraße
fährt, für den lohnt sich vielleicht auch ein Abstecher zur neuen HandelsZone in
der Bismarckstraße 64. |
. Für weitere Tipps von zufriedenen Einkäufern und für Korrekturen bin ich stets dankbar. |
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